Bildschirmaufnahme am Mac bearbeiten: trimmen, teilen, schneiden, neu aufnehmen
Qreata bearbeitet die Bildschirmaufnahmen, die Sie darin machen. Den Anfang trimmen, einen Umweg heraustrennen, einen Fehlstart über das Transkript schneiden, einen falschen Schritt neu aufnehmen, das Bild einrichten und eine MP4-Datei exportieren: alles in einem Projekt auf Ihrem Mac.
7 Tage testen · 49 $ einmalig · kein Abo · Apple Silicon · macOS 14+ · App-Oberfläche auf EnglischDie kurze Antwort
Qreata ist ein Editor für Bildschirmaufnahmen auf Macs mit Apple Silicon: Trimmen, Teilen, Löschen und Rückgängig sind nicht destruktiv, dazu kommen Segmenttempo bis 4×, wortgenaue Schnitte über ein lokales Transkript, bearbeitbare Zooms, Weichzeichner-Flächen und Replace Take, um einen einzelnen Bereich neu aufzunehmen. Exportiert wird H.264-MP4 in bis zu 4K. Qreata kostet einmalig 49 $ und ist keine vollständige Postproduktions-Suite: Es bearbeitet nur Aufnahmen aus Qreata und hat keinen Videoimport, keinen SRT-Export, keine Text-Anmerkungen und keine Rauschunterdrückung.
Das passt, wenn …
Die Aufgabe lautet, aus einer rohen Bildschirmaufnahme eine saubere zu machen.
- Sie möchten ein Tutorial, eine Demo oder einen Walkthrough in derselben App aufnehmen und fertigstellen.
- Ihre Bearbeitung besteht aus Trimmen, Schnitten, einer Neuaufnahme und Zooms, nicht aus Effektarbeit.
- Sie möchten Schnitte, die sich rückgängig machen lassen: Ein zu knapp geratener Schnitt ist kein Grund, neu aufzunehmen.
- Sie möchten einmal zahlen: 49 $ für 3 Macs.
Es hilft nicht, wenn …
Die Arbeit geht über das Fertigstellen einer Bildschirmaufnahme hinaus.
- Sie möchten ein Video bearbeiten, das woanders aufgenommen wurde. Qreata importiert keine MP4- oder MOV-Dateien.
- Sie brauchen Text im Video, nachträglich bearbeitbare Pfeile, Zuschneiden, Übergänge oder Musik. Qreata hat nichts davon.
- Sie brauchen SRT- oder VTT-Untertiteldateien, getrennte Rohspuren, GIF- oder MOV-Ausgabe oder eine Rauschunterdrückung.
- Sie brauchen 60 fps, oder Sie arbeiten unter Windows oder auf einem Intel-Mac.
Was lässt sich an einer Qreata-Bildschirmaufnahme bearbeiten?
Diese Werkzeuge decken den üblichen Weg vom rohen Take zum fertigen Video ab. Keines davon verändert die Originalaufnahme.
| Werkzeug | Was es tut | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Trimmen | Verkürzt Anfang oder Ende | Vorbereitungen, bevor Sie zu sprechen beginnen |
| Teilen | Trennt einen Clip an einer Stelle | Einen Umweg isolieren |
| Löschen | Entfernt einen markierten Teil | Ein falsches Menü, ein Umweg |
| Rückgängig und Wiederholen | Nimmt eine Änderung zurück oder stellt sie wieder her | Ein Schnitt, der zu knapp geraten ist |
| Segmenttempo und Stummschalten | Spielt ein Segment mit 1× bis 4× ab oder schaltet es stumm | Eine lange Installation; ein Benachrichtigungston |
| Weichzeichnen („Blur“) | Zeichnet ein Rechteck für einen Zeitabschnitt weich oder füllt es | Die E-Mail-Adresse eines Kunden, eine Summe, ein Token |
| Wortgenauer Schnitt | Entfernt Wörter über das Transkript | Fehlstarts und wiederholte Sätze |
| Pausen und Füllwörter entfernen | Schneidet Pausen, „um“ und „uh“ heraus (Füllwörter nur Englisch und Russisch, nicht Deutsch) | Leerlauf und Zögern zwischen den Schritten |
| Replace Take („Rerecord“) | Nimmt einen Bereich neu auf: alles, nur das Bild oder nur die Stimme | Ein falscher Klick oder Satz |
| Zoom | „Auto-zoom on clicks“ oder von Hand gesetzt | Kleine Schaltflächen und Felder |
| Mauszeiger | Größe ändern, ausblenden, Klicks hervorheben | Zeigen, wohin Sie geklickt haben |
| „Captions in video“ | Brennt Untertitel mit Wort-Hervorhebung ein | Videos, die ohne Ton gesehen werden |
| Bildeinstellungen | Hintergrund, Abstand, Eckenradius, Kamera-Layout | Das Video an den Ort der Veröffentlichung anpassen |
Beispiel: Aus 8 Minuten Rohaufnahme wird ein Tutorial von 6:30
Sie nehmen 8 Minuten am Stück auf. In den ersten 25 Sekunden ordnen Sie Fenster an, und von 3:30 bis 4:35 öffnen Sie das falsche Menü und finden wieder zurück. Ein Wert gegen Ende ist falsch getippt. Der Schnitt:
- Trimmen Sie 0:00–0:25 weg. Das Video beginnt jetzt mit Ihrem ersten Satz.
- Teilen Sie bei 3:30 und bei 4:35 und löschen Sie die 1:05 dazwischen. Damit werden aus 8:00 genau 6:30.
- Spielen Sie über den Schnitt hinweg ab. Springt der Bildschirm zu abrupt, machen Sie den Schritt rückgängig und verschieben Sie die Teilung auf ein ruhigeres Bild.
- Öffnen Sie das Panel „Script“, schneiden Sie die Fehlstarts wortgenau heraus und klicken Sie auf „Remove silences“ und „Remove filler words“ (englische und russische Sprache, nicht deutsche).
- Wählen Sie Replace Take (im Editor das Werkzeug „Rerecord“), ziehen Sie mit gedrückter Umschalttaste über den Bereich mit dem falschen Wert und nehmen Sie ihn mit dem richtigen neu auf. Der Bereich muss innerhalb eines Segments liegen und darf keinen Schnitt überqueren; hier liegt er weit genug vom Schnitt bei 3:30 entfernt. Füllen Sie den ganzen Bereich: Eine kürzere Neuaufnahme wird abgelehnt, eine längere wird gekürzt.
- Schalten Sie „Auto-zoom on clicks“ ein, behalten Sie die Zooms auf kleinen Bedienelementen und löschen Sie die übrigen. Setzen Sie einen von Hand, wo ein Ergebnis ohne Klick erscheint.
- Bei 5:10 ist die E-Mail-Adresse eines Kunden lesbar: Wählen Sie das Werkzeug „Blur“, klicken Sie auf „Add region“, platzieren Sie das Rechteck in der Vorschau und legen Sie auf der Spur „Blur“ seinen Zeitabschnitt fest. Stellen Sie dann Hintergrund, Abstand und Eckenradius ein, prüfen Sie das Kamera-Layout und exportieren Sie eine H.264-MP4-Datei.
Was bedeutet nicht destruktive Bearbeitung hier?
Trimmen oder Löschen ändert, was das fertige Video zeigt. Das aufgenommene Material wird dabei nicht aus dem Projekt gelöscht. Deshalb funktioniert Rückgängig, und deshalb ist ein Schnitt, den Sie bereuen, kein Grund, neu aufzunehmen. Für das Weichzeichnen gilt dasselbe: Eine Fläche, die Sie mit dem Werkzeug „Blur“ anlegen, als „Blur“ mit einstellbarer Stärke oder als „Solid fill“, liegt über der Aufnahme und lässt sich jederzeit entfernen.
Es heißt auch, dass das Projekt wichtiger ist als der Export. Behalten Sie es. Die MP4-Datei ist eine zusammengerechnete Kopie zum Weitergeben, und im Projekt passiert die Korrektur vom nächsten Monat.
Kann ich Mikrofon und Systemaudio getrennt regeln?
Ja. Mikrofon und Systemaudio sind getrennte Spuren, jede mit eigenem „Mute“ und einem „Volume“ von 0 bis 200 %. Systemaudio wird immer zusammen mit dem Bildschirm aufgenommen. Spielt die vorgeführte App also Ton ab, der mit Ihrer Stimme konkurriert, senken Sie das Systemaudio nachträglich ab oder schalten es stumm und lassen das Mikrofon in Ruhe. Auch ein einzelnes Segment lässt sich stummschalten; im Menü „Segment“ finden Sie außerdem „Remove voice in selection“ und „Freeze video“, das das letzte Bild vor einem Fragment hält, während der Ton weiterläuft.
Das ist Pegelregelung, keine Reparatur. Qreata hat keine Rauschunterdrückung. Brummen, Hall und Tastaturgeräusche müssen Sie deshalb am Mikrofon lösen, bevor Sie aufnehmen.
Was der Qreata-Editor nicht kann
Er importiert keine Videos: kein MP4 oder MOV aus einem anderen Recorder, nur Aufnahmen aus Qreata. Es gibt kein Zuschneiden, keinen Text im Video, keine Ebene für Anmerkungen, die sich nach der Aufnahme bearbeiten lässt (Stift, Pfeil und Rahmen zeichnen Sie live während der Aufnahme), keine Tastenanzeige, keine Mauszeiger-Glättung, keine Übergänge und keine Musik. Es gibt keine Rauschunterdrückung. Das Weichzeichnen hat zwei Grenzen: Qreata erkennt sensible Daten nicht für Sie, und eine im Editor angelegte Fläche ist ein feststehendes Rechteck, das scrollenden Inhalten nicht folgt. Einen Verpixelungsmodus gibt es nicht.
Der Export hat keinen Einstellungsdialog. Die Datei ist immer H.264-MP4 in der Auflösung des Projekts (720p, 1080p oder 4K) mit 30 fps. Es gibt kein GIF, HEVC oder MOV, keine 60 fps, keine SRT- oder VTT-Datei und keinen Export von Rohspuren. Untertitel lassen sich ins Video einbrennen.
Wenn Ihre Schnittliste aus Trimmen, Schnitten, einer Neuaufnahme und Zooms besteht, zeigt Ihnen die 7-tägige Testversion in 10 Minuten, ob das reicht: 3 Minuten aufnehmen, den Anfang trimmen, einen Umweg löschen, einen Schritt neu aufnehmen und exportieren.
Fragen, die sich lohnen
Kann ich eine Bildschirmaufnahme am Mac ohne separates Schnittprogramm trimmen und schneiden?
Ja, bei Aufnahmen aus Qreata. Die App nimmt auf und bearbeitet: Trimmen, Teilen, Löschen, Rückgängig, Segmenttempo, wortgenaue Schnitte und Replace Take, danach MP4-Export. Videodateien importiert sie nicht.
Ist die Bearbeitung in Qreata destruktiv?
Nein. Trimmen, Teilen und Löschen sind nicht destruktiv und lassen sich rückgängig machen. Die Originalaufnahme bleibt im Projekt.
Kann ich einen falschen Klick korrigieren, ohne das ganze Video neu aufzunehmen?
Ja. Ziehen Sie mit Replace Take (im Editor das Werkzeug „Rerecord“) bei gedrückter Umschalttaste über den Bereich in der Timeline und nehmen Sie nur diesen Bereich neu auf. War der Kommentar richtig, nimmt „Rerecord video · keep audio“ im Menü „Segment“ nur das Bild neu auf. Ein normaler Schnitt genügt, wenn der Fehler nur verschwinden soll.
Exportiert Qreata MP4?
Ja. Der Export ist immer H.264-MP4 in 720p, 1080p oder 4K mit 30 fps. GIF, HEVC, MOV oder 60 fps gibt es nicht, ebenso wenig Untertiteldateien oder getrennte Rohspuren.
Ist Qreata ein vollwertiges Videoschnittprogramm?
Nein. Es ist ein Editor für Bildschirmaufnahmen, die in Qreata gemacht wurden. Videoimport, bearbeitbare Anmerkungen, Zuschneiden, Übergänge, Musik und Rauschunterdrückung hat es nicht.
Ist der Qreata-Editor ein Abo?
Nein. Die Personal-Lizenz kostet einmalig 49 $ für 3 Macs mit allen künftigen Updates, Team kostet einmalig 149 $ für bis zu 50 Macs. Die Testversion läuft 7 Tage mit allen Funktionen.