Qreata vs. Screen Studio im Vergleich: Welchen Screen Recorder für den Mac kaufen?
Beide Apps nehmen den Mac-Bildschirm auf und setzen Zooms, die Ihren Klicks folgen. Zwei Punkte entscheiden über den Kauf: ob Sie einmal zahlen oder jedes Jahr, und was passiert, wenn Sie sich in Minute vier versprechen.
7 Tage testen · 49 $ einmalig · kein Abo · Apple Silicon · macOS 14+ · App-Oberfläche auf EnglischDie kurze Antwort
Nehmen Sie Qreata, wenn Sie Demos und Tutorials auf einem Mac mit Apple Silicon aufnehmen und nur einmal zahlen möchten: 49 $ gelten für 3 Macs und alle künftigen Updates, und Replace Take nimmt nur den Bereich neu auf, den Sie markieren. Nehmen Sie Screen Studio (29 $ pro Monat oder 108 $ pro Jahr bei jährlicher Abrechnung), wenn Sie Mauszeiger-Glättung, bearbeitbare Untertitel, Export mit 60 fps oder als GIF, Zugriff auf die Rohdateien, einen Intel-Mac oder Aufnahmen von iPhone und iPad brauchen. Nichts davon gibt es in der Qreata-Beta. Screen Studio behebt einen Fehler, indem Sie ihn herausschneiden; das Zusammenführen mehrerer Aufnahmen in einem Projekt steht auf der Roadmap als „Planned“.
Wählen Sie Qreata, wenn …
Sie nehmen kommentierte Walkthroughs auf und reparieren lieber einen misslungenen Abschnitt, als von vorn anzufangen.
- Sie haben einen Mac mit Apple Silicon und macOS 14 oder neuer.
- Sie möchten eine Einmallizenz für 49 $, die für 3 Macs gilt und künftige Updates enthält, und kein Abo.
- In einer sonst gelungenen Aufnahme geht Ihnen oft ein Satz oder ein Klick daneben, und Sie wollen nur diesen Bereich neu aufnehmen.
- Sie brauchen nach der Aufnahme getrennte Lautstärke und Stummschaltung für Mikrofon und Systemaudio.
- Ihr Ergebnis ist eine MP4-Datei mit 30 fps, auf Wunsch mit ins Video eingebrannten Untertiteln, und Sie brauchen keine SRT-Datei.
Wählen Sie Screen Studio, wenn …
Ihre Videos hängen von Ausgabeoptionen ab, die die Qreata-Beta nicht mitbringt.
- Sie arbeiten an einem Intel-Mac oder mit macOS 13.
- Sie brauchen bearbeitbare Untertitel und Transkript-Export oder die Rohdateien von Kamera, Mikrofon und Bildschirm für ein anderes Schnittprogramm.
- Sie möchten Mauszeiger-Glättung oder exportieren mit 60 fps oder als GIF.
- Sie nehmen ein iPhone oder iPad per USB auf.
- Sie möchten Freigabelinks mit Kommentaren, die im Abo enthalten sind.
Direkter Vergleich
| Worauf es ankommt | Qreata | Screen Studio |
|---|---|---|
| Am besten für | Produktdemos, Tutorials und Walkthroughs am Mac, bei denen ein einzelner Fehler nicht die ganze Aufnahme kosten soll.Quelle: Qreata: Funktionen und Grenzen der Beta | Hochwertige Mac-Demos und Social-Media-Clips mit automatischem Zoom und Mauszeiger-Glättung; nimmt außerdem iPhone und iPad per USB auf.Quelle: Screen Studio: Produkt und Preise |
| Plattform | macOS 14 oder neuer auf Apple Silicon. Keine Version für Windows, Intel oder den Browser.Quelle: Qreata: Preise der App | macOS 13.1 oder neuer; Apple Silicon empfohlen, Intel-Version verfügbar. Kein Windows.Quelle: Screen Studio: Systemanforderungen |
| Preis | 49 $ einmalig für 3 Macs, alle künftigen Updates inklusive. Team: 149 $ einmalig für bis zu 50 Macs. Kein Abo.Quelle: Qreata: Preise der App | Nur im Abo: 29 $ pro Monat oder 9 $ pro Monat bei jährlicher Abrechnung (108 $ pro Jahr). Einmallizenzen werden nicht mehr verkauft. Studierende und Lehrkräfte erhalten 40 % Rabatt.Quelle: Screen Studio: Produkt und Preise |
| Kostenlose Nutzung und Erstattung | Die vollständige App 7 Tage kostenlos, zum Aufnehmen ist kein Konto nötig. Das Produkt befindet sich in der Beta.Quelle: Qreata: Preise der App | Alle Funktionen sind kostenlos nutzbar, nur der Videoexport nicht. Laut Nutzungsbedingungen werden Gebühren nicht erstattet.Quelle: Screen Studio: Download und kostenlose Nutzung |
| Fehler mitten in der Aufnahme korrigieren | Replace Take: Bereich in der Timeline markieren und nur diesen neu aufnehmen, mit Bildschirm, Kamera und Audio oder nur das Bild oder nur die Stimme. Projekte bleiben nach dem Export bearbeitbar und können mehrere Clips enthalten.Quelle: Qreata: Funktionen und Grenzen der Beta | Den Fehler herausschneiden. Ein Projekt enthält eine Aufnahme: „Multi-clip recordings“ steht auf der Roadmap als „Planned“, und die Dokumentation beschreibt keinen Befehl zum Neuaufnehmen.Quelle: Screen Studio: öffentliche Roadmap |
| Bearbeitung | Nicht destruktives Trimmen, Teilen, Löschen, Rückgängig und Segmenttempo; automatische oder manuelle Zooms, die Sie anpassen oder entfernen können; wortgenaue Schnitte über das Transkript, dazu das Entfernen von Füllwörtern bei englischer und russischer Sprache (nicht bei deutscher); entfernbare Weichzeichner-Flächen; Hintergrund und Kamera-Layout lassen sich nach der Aufnahme ändern.Quelle: Qreata: Funktionen und Grenzen der Beta | Automatische und manuelle Zooms, Mauszeiger-Glättung, Schnitte an beliebiger Stelle der Timeline, Beschleunigung, Masken, Kamera-Layouts, Ausgabe im Hoch- und Quadratformat.Quelle: Screen Studio: Zooms bearbeiten |
| Audiospuren | Mikrofon und Systemaudio bleiben getrennt, jeweils mit eigener Lautstärke und Stummschaltung nach der Aufnahme.Quelle: Qreata: Funktionen und Grenzen der Beta | Die Lautstärke wird für die ganze Aufnahme oder für einen markierten Abschnitt eingestellt. Kamera, Mikrofon und Bildschirm lassen sich als Originaldateien extrahieren.Quelle: Screen Studio: Lautstärke-Einstellungen |
| Transkripte und Untertitel | Die Transkription läuft auf dem Mac, ohne Upload. Untertitel lassen sich ins Video einbrennen; einen SRT-Export gibt es noch nicht.Quelle: Qreata: Funktionen und Grenzen der Beta | Untertitel werden auf dem Mac erzeugt (Whisper oder Apple Speech), das Transkript ist bearbeitbar.Quelle: Screen Studio: Untertitel |
| Export | MP4 (H.264) in 720p, 1080p oder 4K, 30 fps. In der Beta kein GIF, keine 60 fps und kein Export der Rohspuren.Quelle: Qreata: Funktionen und Grenzen der Beta | MP4 und GIF, bis zu 4K mit 60 fps. Die Rohdateien von Kamera, Mikrofon und Bildschirm lassen sich extrahieren.Quelle: Screen Studio: Export-Einstellungen |
| Teilen und Speicher | Dateien bleiben auf Ihrem Mac; hochgeladen wird nur, wenn Sie auf eine Schaltfläche klicken. Optional: Upload zu Google Drive oder gehostete Links über die Qreata Cloud, einen separaten kostenpflichtigen Tarif.Quelle: Qreata: Cloud-Tarife | Freigabelinks sind im Tarif enthalten: 1080p mit 60 fps für Videos bis 30 Minuten, mit Kommentaren.Quelle: Screen Studio: Freigabelinks |
Preise sind US-Listenpreise vor Steuern und können sich ändern; manche Hersteller zeigen Preise in Landeswährung. Wo die Dokumentation eines Herstellers zu einer Funktion schweigt, steht das in der Zelle, statt zu raten.
Qreata vs. Screen Studio: Preise über 1 und 3 Jahre
Screen Studio gibt es nur als Abo: 29 $ pro Monat oder 9 $ pro Monat bei jährlicher Abrechnung, also 108 $ pro Jahr. Einmallizenzen werden nicht mehr verkauft. Qreata Personal kostet zum aktuellen Early-Bird-Preis einmalig 49 $, gilt für 3 Macs und enthält alle künftigen Updates.
Im ersten Jahr kostet das Jahresabo von Screen Studio 59 $ mehr als Qreata. Nach drei Jahren beträgt der Unterschied 275 $. Studierende und Lehrkräfte erhalten 40 % Rabatt auf Screen Studio. Der Wechsel zum reinen Abo-Modell ist ein wiederkehrender Kritikpunkt in öffentlichen Bewertungen von Screen Studio.
Zwei Dinge zeigt die Tabelle nicht. Im Abo von Screen Studio sind Freigabelinks enthalten. Qreata lädt nur hoch, wenn Sie auf eine Schaltfläche klicken: zu Google Drive oder in die Qreata Cloud, einen separaten kostenpflichtigen Tarif, der ein Konto voraussetzt und MP4-Dateien bis 1 GB annimmt. Auch die kostenlosen Phasen funktionieren unterschiedlich: Qreata läuft 7 Tage lang als vollständige App, während Sie bei Screen Studio alle Funktionen kostenlos nutzen können, nur den Videoexport nicht, und laut den Nutzungsbedingungen werden Gebühren nicht erstattet.
| Tarif | 1. Jahr | 3 Jahre | So rechnet es sich |
|---|---|---|---|
| Qreata Personal | 49 $ | 49 $ | Eine Zahlung, 3 Macs, Updates inklusive |
| Screen Studio, jährliche Abrechnung | 108 $ | 324 $ | 9 $ × 12 Monate, dann × 3 |
| Screen Studio, monatliche Abrechnung | 348 $ | 1.044 $ | 29 $ × 12 Monate, dann × 3 |
Lässt sich ein Fehler beheben, ohne das ganze Video neu aufzunehmen?
In Qreata ja. Angenommen, Sie klicken bei 4:10 einer 6-minütigen Demo auf das falsche Menü. Markieren Sie 4:05–4:20 in der Timeline, bringen Sie die App wieder in den Zustand von 4:05 und wählen Sie Replace Take (im Editor das Werkzeug „Rerecord“). Sie nehmen 15 Sekunden Bildschirm, Kamera, Mikrofon und Systemaudio neu auf, die übrigen 5:45 bleiben, wie sie waren. Das Projekt kann mehrere Clips enthalten und bleibt nach dem Export bearbeitbar, sodass dieselbe Korrektur auch Monate später funktioniert, wenn sich die Oberfläche ändert.
In Screen Studio schneiden Sie den Fehler heraus. Die Anleitung zum Trimmen beschreibt, wie Sie an beliebiger Stelle der Timeline schneiden und das Segment entfernen. Ein Projekt enthält eine Aufnahme: „Multi-clip recordings“ steht auf der öffentlichen Roadmap als „Planned“, und die Dokumentation beschreibt keinen Befehl zum Neuaufnehmen. Ein Schnitt reicht, wenn der Fehler eine Pause oder ein überflüssiger Satz ist. Würde der Schnitt einen Schritt entfernen, den die Zuschauer brauchen, hilft nur eine neue Aufnahme.
Wo Qreata die bessere Wahl ist
Vier Unterschiede sprechen für Qreata, und alle zeigen sich schon in der ersten Woche.
- Preismodell: einmalig 49 $ gegenüber 108 $ jedes Jahr. Die Lizenz gilt für 3 Macs, eine Team-Lizenz kostet einmalig 149 $ für bis zu 50 Macs.
- Replace Take: Sie nehmen einen markierten Bereich im Projekt neu auf, mit Bildschirm, Kamera, Mikrofon und Systemaudio, statt um den Fehler herumzuschneiden. Das geht auch nach dem Export, weil das Projekt bearbeitbar bleibt.
- Audio: Mikrofon und Systemaudio bleiben getrennt, jeweils mit eigener Lautstärke und Stummschaltung nach der Aufnahme. Die Anleitung von Screen Studio zur Lautstärke beschreibt, wie Sie die Lautstärke für die gesamte Aufnahme oder für einen markierten Abschnitt einstellen.
- Sicherheit bei der Aufnahme: Qreata schreibt die Aufnahme in Fünf-Sekunden-Blöcken mit einem Wiederherstellungsjournal und prüft Bildschirm und Audio, bevor Sie starten. Nach einem Absturz stellt die App wieder her, was bereits gespeichert war.
Wo Screen Studio die bessere Wahl ist
Qreata ist in der Beta, und Screen Studio liegt bei Ausgabeformaten und Aufnahmequellen vorn. Ist einer dieser Punkte für Sie Pflicht, kaufen Sie Screen Studio.
- Untertitel: werden auf dem Mac mit Whisper oder Apple Speech erzeugt, mit bearbeitbaren Untertiteln und Transkript-Export. Qreata brennt aus seinem lokal erstellten Transkript Untertitel mit Wort-Hervorhebung ins Video ein, in einem festen Stil, und hat keinen SRT- oder VTT-Export.
- Bildrate und Formate: MP4 und GIF bis 4K mit 60 fps. Qreata exportiert MP4 (H.264) in 720p, 1080p oder 4K, immer mit 30 fps und ohne GIF.
- Rohdateien: Die Originalaufnahmen von Kamera, Mikrofon und Bildschirm lassen sich extrahieren. Qreata hält vier Spuren im Projekt, exportiert aber keine Rohspuren.
- Hardware: läuft ab macOS 13.1 und hat eine Intel-Version. Qreata braucht Apple Silicon und macOS 14.
- iPhone und iPad: Aufnahme per USB. Qreata nimmt nur den Mac auf.
- Teilen: Links in 1080p mit 60 fps für Videos bis 30 Minuten, mit Kommentaren, gehören zum Abo.
- Präsentationswerkzeuge: Mauszeiger-Glättung, Masken und Ausgabe im Hoch- oder Quadratformat sind dokumentierte Funktionen. Qreata ändert nach der Aufnahme die Größe des Mauszeigers, blendet ihn aus und hebt Klicks hervor, glättet aber die Mauszeigerbewegung nicht und formatiert eine Bildschirmaufnahme nicht ins Hochformat um.
Für wen keines von beiden passt
Beide Apps sind reine Mac-Editoren für fertige Screencasts. Manche Aufgaben verlangen eine andere Art von Werkzeug.
- Ihr Team nimmt unter Windows oder im Browser auf: Loom läuft auf Mac, Windows, in Chrome, auf iOS und Android, und der Starter-Tarif ist für 25 Videos von bis zu 5 Minuten kostenlos.
- Sie erstellen Kurse mit Quizzen oder SCORM-Paketen: Camtasia Essentials, 179,88 $ pro Jahr.
- Sie machen vor allem Screenshots: CleanShot X, einmalig 35 $.
- Sie streamen live: OBS Studio, kostenlos.
- Sie brauchen heute einen einzigen ungeschnittenen Clip: Drücken Sie Umschalt-Befehl-5 und nutzen Sie die in macOS integrierte Aufnahmefunktion.
Von Screen Studio zu Qreata wechseln
Qreata importiert weder Projekte aus Screen Studio noch andere Videodateien; bearbeitet werden nur eigene Aufnahmen. Exportieren Sie unfertige Projekte als MP4, solange Ihr Abo läuft, denn ohne Abo sperrt Screen Studio den Videoexport. Lassen Sie veröffentlichte Freigabelinks, wo sie sind, und nehmen Sie Ihr nächstes Video in der 7-tägigen Testversion von Qreata auf, bevor Sie irgendetwas kündigen.
Fragen, die sich lohnen
Ist Qreata günstiger als Screen Studio?
Ja. Qreata kostet einmalig 49 $ für 3 Macs. Screen Studio kostet 108 $ pro Jahr bei jährlicher Abrechnung oder 29 $ pro Monat, im günstigeren Tarif also 324 $ über drei Jahre. Das sind Listenpreise vor Steuern.
Ist Screen Studio ein Abo?
Ja. Screen Studio kostet 29 $ pro Monat oder 9 $ pro Monat bei jährlicher Abrechnung. Einmallizenzen werden an Neukunden nicht mehr verkauft.
Kann Screen Studio einen Teil einer Aufnahme neu aufnehmen?
Nein, die Dokumentation beschreibt keinen Befehl zum Neuaufnehmen. Sie schneiden den Fehler heraus, und das Zusammenführen mehrerer Aufnahmen in einem Projekt steht auf der Roadmap als „Planned“. Replace Take in Qreata nimmt einen markierten Bereich neu auf.
Ist Screen Studio kostenlos?
Nein, nicht für fertige Videos. Ohne Abo funktionieren alle Funktionen außer dem Videoexport; um eine Datei zu erhalten, brauchen Sie also ein Abo.
Laufen Qreata oder Screen Studio unter Windows?
Nein. Beide sind Mac-Apps. Screen Studio läuft ab macOS 13.1, auch auf Intel-Macs; Qreata braucht Apple Silicon und macOS 14 oder neuer.
Kann Qreata Untertitel oder SRT-Dateien exportieren?
Ins Video eingebrannte Untertitel: ja. SRT-Dateien: nein. Qreata transkribiert auf dem Mac und brennt Untertitel mit Wort-Hervorhebung in einem festen Stil in den Export ein; einen SRT- oder VTT-Export gibt es nicht. Screen Studio bietet bearbeitbare Untertitel und Transkript-Export.